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Nachbetrachtung: Freiheit trotz Behinderung

Mittwoch, 23 Januar 2019

Nachbetrachtung: Freiheit trotz Behinderung

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P1740940Im Rahmen der Veranstaltung "Freiheit trotz Behinderung" konnten Studierende und Gäste verschiedene Facetten des Lebens mit Behinderung selbst erfahren. Zu Gast waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bewohner des Fritz-Felsenstein-Hauses in Königsbrunn, die zuerst über die Betreuung und das Leben in Wohngruppen und Schule berichteten. In kleinen Gruppen konnte das Publikum etwa erfahren, wie man mit Hilfe unterstützer Kommunikation seine Bedürfnüsse äußern kann oder mit dem Rollstuhl den Alltag meistert. Besonders beeindruckend war der Austausch mit Peter, der seinen Sprachcomputer nur über die Bewegung seiner Pupillen bedient. Stolz schilderte er die Auftritte seiner Musikband.

P1740957Die Kniffe und Herausforderung, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist, konnte man selbst erfahren beim Navigieren durch die Katholische Hochschulgemeinde. Enge und schwere Türen, unerwartete Absätze waren vielen bis dahin nicht aufgefallen.

Auch Christian bestreitet sein Leben im Rollstuhl und wohnt aktuell in einer betreuten Wohngruppe. Bald kann er sich über einen weiteren Zugewinn an Freiheit freuen: Für ihn steht der Umzug in eine eigene Wohnung in Augsburger Innenstadt bevor. Er nimmt am Projekt "Fritz & Jack - Wohnen im Zentrum" teil. Dabei wohnen Menschen mit und ohne Behinderung in einer Appartment-Wohnanlage zusammen. Für Studierende gibt es hier die Möglichkeit, günstiger zu wohnen und Menschen vor Ort zu unterstützen. Nähere Informationen gibt es bei Facebook unter "fritzundjack".

Nachbetrachtung: Autonomes Fahren

Donnerstag, 17 Januar 2019

Nachbetrachtung: Autonomes Fahren

Freundlicherweise haben uns die Referenten der Veranstaltung vom 16. Januar mit dem Thema "Autonomes Fahren und die Ethik" ihre Präsentationsfolien zur Nachreichung zur Verfügung gestellt. Die Folien können hier heruntergeladen werden:

Weiterhin verlinken wir an dieser Stelle nochmal die zur Vorbereitung und Einstimmung verwendeten Internetseiten:

Großartiger Erfolg bei Spendenaktion "Christkind gesucht"

Samstag, 22 Dezember 2018

Großartiger Erfolg bei Spendenaktion

Die Katholische und die Evangelische Hochschulgemeinde sammelten auch dieses Jahr wieder Geschenke und verteilten sie an die entsprechenden sozialen Einrichtungen.

Eine große Vielzahl an Wunschzetteln von den Christbäumen an der Hochschule, in der Universität, im Leopold-Mozart-Zentrum, im Moritzpunkt und in den beiden Hochschulgemeinden wurden von Studierenden, Mitarbeitern und Gästen erfüllt. Dabei kamen mehrere tausend Sachgeschenke zusammen, welche die letzten Tage auf die sozialen Einrichtungen verteilt wurden. Über die hohe Spendenbereitschaft freuten sich u.a. die Augsburger Tafel, das Evangelische Kinder- und Jugendhilfezentrum Augsburg oder das Appartmenthaus Mutter-Kind des Sozialdienst katholischer Frauen (SKF). Florian Heinle vom Pfarrgemeinderat der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) freut sich sehr über den großen Erfolg der Sozialaktion: „Unser Lagerraum für die Geschenke war wieder voll bis an die Decke. Das Verteilen der Geschenke hat uns wieder einige Arbeit gemacht, das werten wir aber als gutes Zeichen.” Die Aktion wird von einer großen Zahl ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiter der Gemeinden gestemmt. Nicht nur der für Studierende mit begrenztem Budget für Spenden gut erreichbare Preis der Geschenke sei ein attraktiver Punkt an der Sozialaktion – man könne sich auch sicher sein, dass alle Sachspenden direkt in den sozialen Einrichtungen und damit bei den entsprechenden Menschen ankommen. Ein besonderer Dank gilt allen Spendern, den Lehrenden, den Studierenden, den Fachschaften, den Mitarbeitern, dem Studentenwerk, der Citypastoral Moritzpunkt und vielen weiteren Personen, welche die Sozialaktion kräftig beworben und unterstützt haben.

Fotos und Infos: www.christkindgesucht.de

Uni und Hochschule haben zu am 1. November - aber wieso?

Mittwoch, 31 Oktober 2018

Uni und Hochschule haben zu am 1. November - aber wieso?

Am 1. November haben die Uni, die Hochschule und alle Geschäfte zu. Schulen haben sogar eine ganze Woche Ferien. Was ist da eigentlich los? Was ist Allerheiligen? Pater Josip Gregur aus unserem pastoralen Team und Professor für Liturgiewissenschaft an der Uni Augsburg erklärt, worum es dabei geht und was Allerseelen am 2. November damit zu tun hat:

Allerheiligen

Allerheiligen ist das Hochfest der katholischen Kirche am 1. November, das speziell jener Heiligen gedenkt, die keinen eigenen Gedenktag aufweisen bzw. Christen, deren Vollkommenheit Gott allein kennt. Weil Heilige durch ihr Lebens-Zeugnis (Märtyrer) bzw. ein gottgemäßes Leben (Bekenner) Christus in besonderer Weise ähnlich geworden und in sein Paschamysterium eingegangen sind („Gott, … dich ehren wir, wenn wir der Heiligen gedenken“; Schlussoration der Eucharistiefeier), gilt ihre Verehrung nicht einem menschlichen Werk, sondern der Wirksamkeit der Gnade Gottes.

Das heutige Datum geht möglicherweise auf die Verdrängung der Feier des Winteranfangs in England und Irland zurück, von wo aus es sich im 9. Jahrhundert auch auf dem Festland festsetzte.

Allerseelen

Allerseelen ist das liturgische Fest der katholischen Kirche am 2. November, das dem Gedenken aller verstorbenen Christen dient, die im Vergleich zu den Heiligen noch nicht die himmlische Seligkeit erlangt haben. Das Fest wurde in der Benediktinerabtei Cluny auf dem Hintergrund der mittelalterlichen Sorge um das Seelenheil der Toten Anfang des 11. Jahrhunderts für den 2. Nov. festgesetzt.

Die Endzeiterwartung jener Zeit und die Theologie der communio sanctorum drängten zur doxologischen Solidarität (die Toten können Gott nicht mehr loben; vgl. Jes 38,18), zur diakonalen Gemeinsamkeit (die Lebenden helfen im Namen der Verstorbenen) und man suchte die Nähe zum Fest Allerheiligen, um sich der Fürbitte der bereits verherrlichten Kirche für die Seelen im Fegefeuer zu versichern. Somit nahm das Fest die Grundelemente des mittelalterlichen Totengedenkens auf: das Totenoffizium, die Messe und die Armenspeisung. Durch die Reformausstrahlung von Cluny setzte sich das Fest – unter theologischer Verschiebung vom ursprünglichen ‚Beten anstelle von‘ (pro) hin zur Fürbitte für die Seelen im Fegefeuer – in der lateinischen Kirche durch (in Rom seit dem 14. Jh.) und behauptete sich dort bis in die Gegenwart.

Der Sprecherrat im Wintersemester

Donnerstag, 25 Oktober 2018

Der Sprecherrat im Wintersemester

Diese hübschen Menschen sind im Wintersemester 2018 der Sprecherrat (Pfarrgemeinderat) der katholischen Hochschulgemeinde. Zusammen mit den pastoralen Mitarbeitern erarbeiten wir das Programm der Hochschulgemeinde und bringen die Pläne dann auch in die Realität.

Die Mitglieder im Sprecherrat

Das pastorale Team ab Wintersemester 2018

Donnerstag, 18 Oktober 2018

Das pastorale Team ab Wintersemester 2018

Wir freuen uns, das pastorale Team der katholischen Hochschulgemeinde ab dem Wintersemester 2018 vorstellen zu dürfen, wie abgebildet von links nach rechts: Pater Gerhard Eberts MSF, Danny Kasche, Dr. Thomas Groll, Michael Rösch und Pater Josip Gregur SDB.

P. Eberts, Dr. Groll und P. Gregur werden als Pfarrer mit uns die heiligen Messen in unserer Kapelle Hagia Sophia und unterwegs feiern, Danny Kasche und Michael Rösch arbeiten als Pastoralreferenten für die Gemeinde.

Neu im Team sind Michael Rösch, der zuletzt in Kaufbeuren eingesetzt war, und Prof. Dr. Josip Gregur, welcher an der Professur für Liturgiewissenschaft der Katholisch-Theologischen Fakultät unterrichtet.

Segnung des neuen Meditationsraumes

Dienstag, 05 Juni 2018

Segnung des neuen Meditationsraumes

"Eine Oase der Stille und des Auftankens" kann der neue Meditationsraum sein, wie Herr Bischofsvikar Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier in seiner Predigt während der Messfeier betonte. Er ermunterte dazu, immer wieder die Nähe Gottes zu suchen und daraus Kraft zu schöpfen. Im Anschluss unseres alldienstäglichen Gottesdienstes wurde unser neue Meditationsraum von Herrn Prälat Dr. Meier gesegnet und damit seiner Bestimmung übergeben: Raum zu sein für die Begegnung von Gott und Mensch.

Das Highlight des Raumes ist das Kunstwerk "Ruach" von Raoul Rossmy, welches die komplette Front einnimmt. Bei der Entstehung haben einige Studierende ihre Wünsche und Vorstellungen eingebracht. Mit unterschiedlichen Lichteffekten ist es möglich, dem Werk verschiedenste Facetten zu entlocken. Zum Ausdruck gebracht - grob dargestellt - wird das Wirken des Geistes Gottes, hebräisch: Ruach, der von Beginn der Schöpfung an (links) heilsam die Welt gestaltet. Durch ihn werden Himmel und Erde verbunden, während am Anfang diese Verbindung noch undeutlich erscheint, berühren sich Himmel und Erde am Höhepunkt der Heilsgeschichte, dort steht das Kreuz (Mitte). In der Gabe des Geistes - Pfingsten - bleibt der Welt diese Verbindung von Himmel und Erde erhalten (rechts).

Die Verbindung im Geist zwischen Himmel und Erde zu ermöglichen, genau hierfür ist der Raum gedacht. Er wird immer offen sein und wartet darauf, genutzt werden. Zu finden ist er im "Altbau" des Haus-Edith-Stein, wer mutig und neugierig den Schildern folgt (von der KHG aus) wird fündig werden.

Besonderer Dank gilt der Hans-Benedikt-Stiftung, durch deren finanzielle Unterstützung das Projekt ermögicht wurde.

Start ins Sommersemester 2018

Donnerstag, 05 April 2018

Start ins Sommersemester 2018

Start ins SoSe 2018

Mit unserem Semesterthema "Zukunft" starten wir ins kommende Sommersemester. Unser Programm bietet dazu Spannendnes, Nachdenkliches und Spaßiges: einfach mal reinklicken.

Gut 3500 Semesterstarttüten wurden von vielen fleißigen Händen mit allgerhand Inofmativen und Nützlichem gefüllt und werden demnächst unter die Studierenden gebracht. Am 10. April feiern wir dann den Semesterstart gemeinsam mit der ESG mit einem ökumenischen Gottesdienst; im Anschluss wird bei Live-Musik in unserem Saal weitergefestet.

Wir freuen uns auf die Zukunft!

Christkind gesucht 2017

Freitag, 01 Dezember 2017

Christkind gesucht 2017

Christkind gesucht

Das Christkind ist auch im Jahr 2017 auf der Suche nach Helferinnen und Helfern. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Aktion der Katholischen Hochschulgemeinde und der Evangelsichen Studenntinen- und Studentengemeinde, dankenswerterweise unterstützt von verschiedener Seite.

An der Universität, Hochschule und im Moritzpunkt sind mit bunten Zettlen geschmückte Weihnachtsbäume verteilt. Auf diesen Zetteln finden sich Wünsche verschiedenster Art, die darauf warten, verwirklicht zu werden. Die Geschenke können an zahlreichen Sammelstellen abgegeben werden. Von uns werden sie dann an die sozialen Einrichtungen weitergegeben, von denen die Wünsche stammen.

Viele Helferinnen und Helfer hat das Christkind schon gefunden. Vielen Dank dafür!

Die Aktion läuft noch bis zum 15.12. und wir freuen uns über jedes Geschenk, das wir weitergeben dürfen.

Also auf die Bäume, fertig, los!

Weitere Informationen sind auf der Website des Projektes zu finden.

Ein Raum nimmt Gestalt an

Freitag, 05 Mai 2017

Ein Raum nimmt Gestalt an

Seit gut einem Jahr läuft unser Projekt "Meditationsraum". Nach Besuchen von mehreren Künstlern, gemeinsamen Überlegungen über die Gestaltung, Farben und Ausstattung des Meditationsraums, haben wir am vergangenen Donnerstag, 04. Mai, die ersten Entwürfe unseres Künstlers Raoul Rosmi gesehen. Zentrales Element sind Glaselemente an einer Wandseite, die durch eine spezielle Farbtechnik und der jeweiligen Belichtung, in den unterschiedlichsten Farben strahlen soll. Von tiefem Blau über Rottönen hin zu einem satten Gelb wird die Glaswand erhalten. Zentrales Element wird das Kreuz sein, welches aus dem Glas herausgeschnitten und hellweiß in den Raum scheinen wird. 

Jetzt geht es an die Produktion. Während unser Künstler Raoul die Bemalung der Glaselemente übernehmen wird, werden wir in der KHG die vorbereiteten Maßnahmen wie Aufhängung oder Beleuchtung übernehmen. Der vorläufige Zeitplan sieht vor, dass wir zu Beginn des Wintersemesters 207/18 den neuen Meditationsraum einweihen können. Es wird in jedem Fall ein spannender Weg und wir freuen uns, dass nach viel Mitdenken der vielen Leute, der Raum nun Wirklichkeit werden kann.

Hochschulpfarrer Dr. Thomas Groll als Domkapitular eingeführt

Dienstag, 11 April 2017

Hochschulpfarrer Dr. Thomas Groll als Domkapitular eingeführt

Hochschulpfarrer und Bistumshistoriker Dr. Thomas Groll ins Amt als Domkapitular eingeführt

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute Dr. Thomas Groll während der Konventmesse des Augsburger Domkapitels in sein neues Amt als Domkapitular eingeführt. Nach der Verlesung des Ernennungsdekrets bekannte der Hochschulpfarrer und Bistumshistoriker seinen Glauben und gelobte, den Dienst des Domkapitulars gehorsam zu erfüllen. Als äußere Zeichen der Zugehörigkeit zum Domkapitel bekam er von Bischof Konrad das Kapitelkreuz und das Birett überreicht. Anschließend führten Bischof Konrad und Dompropst Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger den neuen Domkapitular zu seiner „Stalle“, dem Platz im Chorgestühl.

Dr. Thomas Groll stammt aus Augsburg. Er wurde nach seinem Theologiestudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Jahr 1998 zum Priester geweiht. Er war Kaplan in Augsburg-Pfersee und Weilheim, bevor er im September 2003 Pfarradministrator in Augsburg-Kriegshaber wurde. Die Ernennung zum dortigen Pfarrer erfolgte ein Jahr später. Seit Januar 2005 ist Dr. Thomas Groll Bistumshistoriker, zugleich hilft er in Augsburg-Kriegshaber in der Seelsorge mit. Hochschulpfarrer und Akademikerseelsorger ist er seit August 2009, erster Vorsitzender des Vereins für Augsburger Bistumsgeschichte seit 2011. Dr. Groll ist Verfasser und Herausgeber zahlreicher Schriften, Monographien, Aufsätze und Lexikonartikel zur Geschichte des Bistums Augsburg. In seiner im Jahr 1996 erschienenen Promotionsschrift behandelte er die Geschichte des Augsburger Domkapitels von der Wiedererrichtung nach der Säkularisation bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

(Text und Bild: Romana Kröling, Bischöfliche Pressestelle, Bistum Augsburg)

Das Sommersemester kann kommen!

Dienstag, 11 April 2017

Das Sommersemester kann kommen!

Es ist soweit. Seit gut einer Woche ist unser neues Programmheft für das Sommersemester 2017 da. Druckfrisch und natürlich nur für euch. Ihr könnt das Heft an der Uni und Hochschule bekommen, in der KHG oder zum Semesterstart in unserer Erstsemestertüte.

Wer das Ganze lieber online möchte, der kann sich unser Programm natürlich online herunterladen. Wer sich noch mehr mit uns vernetzten möchte, der hat zahlreiche Möglichkeiten. Zum einen könnt ihr euch für unseren Newsletter anmelden, um immer über unsere Angebote der kommenden Woche informiert zu sein. Zum anderen gibt es die Möglichkeit unsere Facebookseite zu liken oder euch per WhatsApp die neuesten Infos aufs Handy schicken zu lassen. Außerdem könnt ihr unsere Angebote per GoogleCalender in euer Smartphone reinladen. So verpasst ihr wirklich keinen Termin mehr.

Asyl ist ein Menschenrecht

Donnerstag, 24 November 2016

Asyl ist ein Menschenrecht

 

Asyl ist Menschenrecht. Um dieses Recht zu schützen kann nichts Besseres helfen als gute Informationen. Zu diesem Zweck stellen wir im Eingangsbereich der KHG Plakate aus, die über Flüchtlinge und ihre Situation erzählen. Menschenrechte sind allgemein gültig und nicht relativierbar. Die Plakate der Organisation Pro Asyl sollen dazu das Bewusstsein stärken. Mit vielen Visualisierungen, Bildern und Grafiken wird die Situation in den Herkunftsländern, die Gefahren auf dem Fluchtweg und die politischen Entwicklungen und asylrechtlichen Bestimmungen dargestellt. Unser Ziel ist es, dass nicht einseitige Stimmungsmache und Vermutungen unsere Meinungen bilden, sondern nur die wahren Fakten.

Die Katholische Hochschulgemeinde nimmt über InKontakt am Netzwerk CampusAsyl Augsburg teil. Das Programm soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Weitere Neuzugänge sind immer gern gesehen. Wer sich beteiligen möchte, kann sich beim Zuständigen Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

 

Interview zur Light Night

Freitag, 21 Oktober 2016

Interview zur Light Night

Zur „Light Night“ haben wir mit Pater Gerhard Eberts gesprochen, der am Sonntag zusammen mit Hochschulpfarrer Dr. Thomas Groll für die Pfarrgemeinde „Zum Guten Hirten“ und für uns um 21. 00 Uhr die heilige Messe feiern wird.

Pater Eberts, wieso ist der Gottesdienst Light Night denn so spät, diesen Sonntag?

Ja, es ist eine Besonderheit, dass wir erst um 21 Uhr den Gottesdienst halten. Sonst findet in der Pfarrei im Guten Hirten der Gottesdienst ja immer schon um 18 Uhr statt. An vielen Orten wurden aber auch schon gute Erfahrungen gemacht, dass gerade junge Leute zur späten Stunde kommen.

Wir haben auch so ein wenig die Hoffnung, dass auch diejenigen, die über das Wochenende bei ihren Eltern waren, bis dahin schon wieder zurückkommen – ob extra zur Veranstaltung oder ohnehin – und dann diesen Gottesdienst mitfeiern. Das gibt natürlich auch die Möglichkeit, am Sonntagmorgen auszuschlafen und dann abends um 21 Uhr den Gottesdienst mitzufeiern.

Können Sie etwas beschreiben, was da genau geplant ist?

Man kennt es sonst eher von Gebäuden, die äußerlich in allen Regenbogenfarben angestrahlt werden: Rathäuser, Burgen oder Kirchen. Viele Kirchen werden inzwischen aber auch von Innen angestrahlt. Unsere Kirche „Zum Guten Hirten“ eignet sich gut für die Illumination: sie ist sehr schlicht, besteht aus warmem Holz, und hat ein großes, eindrucksvolles Kreuz. Die Bänke sind im Halbrund angeordnet, so dass alle von den verschiedenen Farben eingehüllt werden. Das ist eine Verfremdung des normalen Lichtes und lässt die Feier intensiver zur Geltung bringen. Wir kennen das in unserer Kirche vom „Rorate“ im Advent, wenn nur Kerzenlicht brennt.

Die Kirche ist dann auch dunkel?

Die Kirche ist sonst auch dunkel, ja, und es sind um die 30 Schweinwerfer, die den Altarraum, den Ambo und die Taufstelle in ein besonderes Licht tauchen werden, aber auch die ganze Decke der Kirche.

Ich glaube, das wird spannend. Es ist nicht nur ein Gag! Es geht darum, in der dunklen Zeit, die jetzt beginnt, zu erfahren, wie viel Licht wir eigentlich haben – von unserem Glauben her. Für mich geht es auch darum, die Vielfarbigkeit und die Schönheit unseres Glaubens und unserer Kirche darzustellen. Wir sind als Weltkirche nicht nur weiß, nicht nur Europäer, zu Kirche gehören Afrikaner, Amerikaner, Asiaten, Ozeanier und so weiter. Sie alle gehören zu uns und das drücken diese Farben auch aus. Sie sind auch ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit.

Der zweite Gedanke ist der Gedanke der Hoffnung: Aus der Dunkelheit – die Dunkelheit ist immer noch sehr präsent, bei dieser Installation – kommt immer wieder Licht und das Licht kommt in unterschiedlichen Farben. Man muss es nur sehen und sich nicht nur auf eine Farbe konzentrieren oder gar die ganze Welt nur grau sehen.

Vom Licht abgesehen, ist es aber immer noch ein normaler Gottesdienst?

Ja, ich darf im „Guten Hirten“, der katholischen Kirche im Univiertel, jeden Sonntagabend um 18.00 Uhr die heilige Messe feiern, zusammen mit der Gemeinde und der KHG. Ein solcher Gottesdienst ist auch diese 21:00-Uhr-Messe am Sonntag.

Dieses Mal gibt aber außer der Illumination einige Besonderheiten. Es beginnt mit Stille statt mit festlichem Einzug, es folgen meditative Texte und Lieder, in deren Mitte der „Regenbogen“ steht, und eine auch für mich ungewohnt kurze Predigt. Der Akzent liegt jeweils auf kurz, damit alle Texte zur Geltung kommen.

Freuen Sie sich drauf?

Ich bin noch sehr gespannt, wie es angenommen wird. Aber natürlich freue ich mich drauf! Zusammen mit allen, die diesen Gottesdienst vorbereitet haben und durchführen, hoffe ich, dass viele kommen, natürlich aus der KHG, aber auch aus der Pfarrgemeinde, so dass wir sagen können: Das machen wir wieder!

Pater Gerhard Eberts MSF, links im Vordergrund
Pater Gerhard Eberts MSF, links im Vordergrund

 

Neues Programmheft und neues Design

Montag, 26 September 2016

Neues Programmheft und neues Design

Es ist endlich da, das neue Programmheft der KHG. Und das Ganze im komplett neuen Design. Was als erstes auffällt ist die neue Farbe. Das Schwarz ist völlig verschwunden und wird jedes Semester durch eine neue Farbe ersetzt. Im Wintersemester ist es die Farbe grün neben dem altbekannten Gelb. Dazu wird es jedes Semester sogenannte Pattern geben, die sich durch das ganze Programmheft ziehen. 

Die Aufteilung des Heftes (Dienstage, der andere Tag, Spiritualität etc.) ist gleich geblieben, jedoch haben wir durch eine Akzentuierung erreicht, dass die einzelnen Bereiche deutlicher hervorgehoben sind. Neu ist auch die Präsentation der Veranstaltungen. Ab sofort findet ihr jede Veranstaltung in zwei Spalten pro Seite mit allen wichtigen Informationen, die es dazu gibt. Durch diese neue Form der Darstellung haben wir es erreicht, dass wir mehr Platz in unserem Heft haben und diese mit Bildern unserer KHG auffüllen können, damit man noch besser sehen kann, was wir alles zu bieten haben. 

Wir hoffen, euch gefällt das neue Design und wünschen euch ein tolles neues Wintersemester.

 

Euer KHG Team

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